HDH

Verband der Deutschen Möbelindustrie e. V. (VDM)

Möbelmanufaktur Kettnaker setzt konsequent auf individuelles Möbeldesign

Exklusive Möbel für höchste Kundenansprüche

07.08.2017

Weitere Infos:
Ursula Geismann
u.geismann@holzindustrie.de

2. Ansprechpartner
Fabian Tews
f.tews@holzindustrie.de


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53604 Bad Honnef
Deutschland

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Dürmentingen. Das italienische Sprichwort „E' bello ciò che piace“ besagt: „Schön ist, was gefällt.“ Selten war diese Aussage treffender als heute. Die Individualisierung ist ein omnipräsenter Megatrend unserer Gesellschaft. „Viele Menschen wünschen sich große Angebotsvielfalt, aus der sie sich ihren eigenen Stil zusammenstellen können. Das gilt gerade auch beim Einrichten des eigenen Zuhauses“, so Wolfgang Kettnaker. Der Inhaber und Geschäftsführer des Premium-Kastenmöbelherstellers Kettnaker aus dem oberschwäbischen Dürmentingen hat in seinem Unternehmen daher einen Paradigmenwechsel konsequent zum individuellen Möbeldesign vollzogen. „Wir bieten dem Fachhandel sozusagen einen exklusiven Malkasten mit möglichst vielen erlesenen Farben und Materialien an. Der Einrichtungsplaner lernt von uns damit zu malen, um dann gemeinsam mit dem Endkunden ein individuelles Kunstwerk zu gestalten.“

Bereits in fünfter Generation führt Wolfgang Kettnaker das Familienunternehmen. Sein Ur-Ur-Großvater war es, der 1870 eine Schreinerei und Tischlerei am Firmenstandort in Dürmentingen im Landkreis Biberach gründete. Gut 90 Mitarbeiter fertigen und vermarkten heute pro Tag etwa 150 bis 200 individuelle Möbelkorpusse für Wohn-, Ess- und Schlafzimmer aber auch für alle weiteren Wohnbereiche. Insgesamt schlägt Kettnaker ein Jahresumsatz von etwa 14 Millionen Euro zu Buche.

„Wir sind mittlerweile einer der letzten inhabergeführten und selbst produzierenden Premium-Kastenmöbelhersteller Deutschlands“, sagt Wolfgang Kettnaker nicht ganz ohne Stolz. Seit 1990 ist er in seinem Familienunternehmen tätig, seit 1999 dessen alleiniger Inhaber. Im Jahr 2012 wurde der Möbelhersteller in den Meisterkreis Deutschland aufgenommen – ein Zusammenschluss von Unternehmen und Institutionen unterschiedlichster Branchen, die Aushängeschilder für Tradition und Qualität „Made in Germany“ sind. „Tradition bedeutet nicht Asche zu bewahren, sondern das Feuer von Generation zu Generation weiterzugeben, ohne dass man sich verbrennt oder die Flamme erlöschen lässt – es gilt mit Bodenhaftung gezielte Impulse zu setzen“, erklärt Kettnaker. Seine „Manufaktur für Möbel“ vereint heute moderne Fertigungsmethoden mit exklusiver Handwerkskunst sowie computergesteuerte Präzision mit handgemachter Flexibilität. „Das Ergebnis sind exklusive Systemmöbel, die ein Höchstmaß an Individualität bieten und zu 100 Prozent aus Deutschland kommen – und auch in Zukunft kommen werden“, unterstreicht der Geschäftsführer.

Diese Exklusivität und Individualität hat für den Möbelkäufer ihren Preis. „Die meisten unserer Kunden wünschen sich aber vor allem die Exklusivität unserer Produkte“, sagt Kettnaker. Nur rund 200 Vertriebspartner aus dem gehobenen deutschen Einrichtungsfachhandel sowie rund 150 weitere im Ausland – allen voran in den Benelux-Staaten, in Österreich, in der Schweiz und in Russland – vertreiben Möbel des oberschwäbischen Herstellers. „Bei unseren Premiumprodukten muss der Handel gezielt Begehrlichkeiten beim Endverbraucher wecken und alle Planungsmöglichkeiten des Systems bestmöglich beherrschen. Hierfür ist es entscheidend, dass wir in engem Austausch mit den Einrichtungsplanern stehen, sie persönlich von unserem Gesamtpaket überzeugen und ihnen die Exklusivität, aber vor allem auch die Praxistauglichkeit unserer Lösungen vermitteln.“

Zur Praxistauglichkeit gehört heute auch die individuelle Integration von Technik und Unterhaltungselektronik. Kettnaker sieht sich als Problemlöser für jeden Kundenbedarf und -geschmack: „Wenn jemand ein passendes Möbelstück für einen 60-Zoll-Fernseher sucht, dann soll der Fachberater ihm unterschiedliche Lösungen von einem einzigen Hersteller anbieten können – sowohl zum Aufstellen, als auch zum Aufhängen, mit Dreharm und Kabelkanälen, mit Lautsprecherunterschrank oder mit weiteren individuellen Lösungen. Ein Kettnaker-Möbel soll für den Kunden mehr als ein Stück Stauraum sein, es soll Ausdruck seines persönlichen Lebensstils und sein Problemlöser für den Alltag sein“, formuliert der Inhaber den eigenen Anspruch.

Die Problemlösung beginnt mit dem hochwertigen Kettnaker-Korpussystem, geht weiter bei der gewünschten Funktionalität und endet bei der individuell gestalteten Oberfläche. Dank eines patentierten Fassadensystems kann der Besitzer sein Möbelstück sogar eigenhändig anpassen: Mit Magneten werden fünf bis sechs Millimeter dünne Platten aus Holz, Glas oder Metall am Korpus platziert. Bunte Farb- und Materialmixe können ständig neu angeordnet werden. Besonders im Trend liegt hinterlackiertes Glas – glänzend oder matt und in 28 verschiedenen Farben. Naturliebhaber können sich dagegen auch für eine furnierte Oberfläche aus echtem Holz entscheiden und in einem großzügigen Loft machen sich zum Beispiel farbenfrohe Lack-Elemente besonders gut. „Unsere Lösungen sind modern, aber nicht modisch – sie sind zeitlos und damit nicht nur qualitativ, sondern auch stilistisch außerordentlich langlebig und lassen sich stilsicher in jedem Bereich der Wohnung miteinander kombinieren“, so Kettnaker.

Das zeigt der Hersteller auch in seinem Showroom in Dürmentingen sowie auf Messen wie jedes Jahr im Januar auf der imm cologne. Zudem ist das reduzierte und doch hochwertige Design mit unzähligen Individualisierungsmöglichkeiten eines der Erfolgsrezepte für die Zukunft. „Wir wollen kein Wachstum um jeden Preis, sondern vor allem weiterhin ein zuverlässiger Partner für den Handel sein und persönliche und familiäre Verbindungen pflegen. In vielerlei Hinsicht wollen wir so weitermachen wie zuletzt“, so der Geschäftsführer. Da trifft es sich gut, dass die sechste Generation der Familie fast schon mit den Hufen scharrt. „Natürlich würde ich mich freuen, wenn einer meiner beiden Söhne das Familienunternehmen fortführt, aber das sollen sie zu gegebener Zeit selbst entscheiden. Erst einmal müssen sie die Schule abschließen und ihren eigenen Weg finden“, schließt Kettnaker, der auch Präsidiumsmitglied des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM) ist. VDM/FT

Bild 1: Geschäftsführer Wolfgang Kettnaker. Foto: VDM/Kettnaker

Bild 2: Die Möbeloberflächen werden von Hand exakt entsprechend Maserung und Farbverlauf aufgetragen. Das patentierte Fassadensystem ermöglicht das kinderleichte Austauschen der Oberflächen auch an den Tischbeinen und der Tischplatte. Foto: VDM/Kettnaker

Bild 3: Möbel von Kettnaker punkten mit Exklusivität und Individualität – auch funktionale Highlights wie die Akzentuierung durch Leuchtelemente sind möglich. Foto: VDM/Kettnaker

Bild 4: „Ein Kettnaker-Möbel soll für den Kunden mehr als ein Stück Stauraum sein, es soll Ausdruck seines persönlichen Lebensstils und sein Problemlöser für den Alltag sein.“ Foto: VDM/Kettnaker

Weitere Infos:
Ursula Geismann
u.geismann@holzindustrie.de

2. Ansprechpartner
Fabian Tews
f.tews@holzindustrie.de


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