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„Les Trois Rois“ in Basel: Luxushotel setzt auf edles Räucherfunier



04.01.2013

Weitere Infos:
Dietrich Stoverock
d.stoverock@hdh-ev.de

2. Ansprechpartner
Achim Hannott
a.hannott@hdh-ev.de


HDH/VDM Verbände der Holz- und Möbelindustrie
Flutgraben 2
53604 Bad Honnef
Deutschland

Tel. +49 (0) 22 24 - 93 77 0
Fax +49 (0) 22 24 - 93 77 77
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www.hdh-ev.de

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IFN_Roser_1_Salon du Cigare

IFN_Roser_2_Humidor

Bad Honnef/Birsfelden. Die alte Tradition des „Räucherns“ erlebt derzeit eine echte Renaissance. Ein gutes Beispiel dafür ist das Hotel „Les Trois Rois“ in Basel, in dem der neue „Salon du Cigare“ mit geräuchertem und geriegeltem Eukalyptus-Furnier von der Roser AG aus dem schweizerischen Birsfelden ausstaffiert wurde. „Der edle, dunkle Farbton spiegelt perfekt den Zeitgeist moderner Architektur und Raumgestaltung wider“, erklärt der verantwortliche Projektleiter der Roser AG, Tobias Scherg.

Durch das Räuchern erhalten Hölzer eine deutlich höhere Farb- und Lichtstabilität. „Außerdem wird das Holz komplett ‚kerngeräuchert’ und erwirbt dadurch einen schönen, attraktiven Glanz“, erklärt Scherg. Aber auch naturbelassen kann Furnier punkten: So wurde der „begehbare Humidor“ – ein großer Klimaschrank für feinste Zigarren – aus spanischem Zedernfurnier gefertigt. Das Zedernholz reguliert unter anderem die Luftfeuchtigkeit des Raumes, unterstützt den Geschmack der Zigarren und präsentiert die teuren Raucherzeugnisse in naturnahem Kontext.

Der Weg vom Baum zum Furnierblatt
Furnier ist ein umweltfreundliches Naturprodukt. Es wird aus ausgewählten Bäumen hergestellt, die überwiegend aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Nachhaltigkeit ist dabei nicht bloß eine Floskel. In Deutschland beispielsweise, dem Ursprungsland des Nachhaltigkeitsgedankens, muss der natürliche Holzzuwachs größer sein als die Menge des geschlagenen Holzes. „Dadurch, dass Furnier aus echtem Holz hergestellt wird, ist es ein individuelles Unikat und der Kunde erhält immer ein ökologisch wertvolles und einzigartiges Naturprodukt“, erklärt Dirk-Uwe Klaas, Geschäftsführer der Initiative Furnier + Natur (IFN) e.V. Furnier wird durch Sägen, Messerschnitt oder Schälen vom zuvor gewässerten und gekochten Baumstamm abgetrennt. Beim so genannten Schälen oder Messern entstehen dünne Holzblätter in Stärken von 0,3 bis zu 6 Millimetern. Diese werden nach dem Trocknen auf Trägermaterialien wie Spanplatten, MDF-Platten, Multiplexplatten oder Sperrholz aufgeleimt. Im Ergebnis entstehen niemals identische Aneinanderreihungen von kunstvollen Zeichnungen: „Dafür ist die Ausstattung des Hotels ‚Les Trois Rois’ ein gutes Beispiel: Auf den ersten Blick erscheinen die Oberflächen im ‚Salon du Cigare’ einheitlich, bei genauerem Hinsehen sieht man aber die besondere Individualität des Furniers“, bekräftigt Klaas. Andere Furniere werden zum Beispiel zu edlen Oberflächen für hochwertige Möbel oder Türen im Innen- und Außenbereich verarbeitet. IFN/DS

Initiative Furnier + Natur (IFN) Die Initiative Furnier + Natur (IFN) e.V. wurde 1996 von der deutschen Furnierwirtschaft und ihren Partnern gegründet. Ziel des Vereins mit Hauptsitz in Bad Honnef ist die Förderung des Werkstoffes Furnier. Er wird getragen von europäischen Unternehmen aus der Furnierindustrie, dem Handel und der Furnier verarbeitenden Industrie sowie Fachverbänden der Holzwirtschaft.

Bild 1: Der „Salon du Cigare“. Foto: Roser AG
Bild 2: Der Humidor aus edlem Furnier. Foto: Roser AG

Weitere Informationen zum Thema Furnier unter www.furnier.de.

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Alexander Knebel

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