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Tarifabschluss für Baden-Württemberg in der Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie

Die Sozialpartner der Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie haben am späten Abend des 19. Januars einen Tarifabschluss im Tarifgebiet Baden-Württemberg erzielt.

26.01.2026

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Leonhard Mertens
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Berlin, 21.01.2026 – Die Sozialpartner der Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie haben am späten Abend des 19. Januars einen Tarifabschluss im Tarifgebiet Baden-Württemberg erzielt.

Der erzielte Tarifabschluss sieht zunächst 8 Nullmonate vor. Die erste Entgelterhöhung erfolgt zum 1. Juni 2026 und beträgt 2,0 Prozent. Eine zweite Entgelterhöhung ist zum 1. Juli 2027 in Höhe von 2,2 Prozent vorgesehen. Zusätzlich gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro im April 2026, welche für Betriebe mit negativem Betriebsergebnis bis in den Januar 2027 verschoben werden kann. Die Ausbildungsvergütungen steigen um jeweils 30 Euro ebenfalls im Juni 2026 und Juli 2027. Die Gesamtlaufzeit des Tarifvertrags beträgt 27 Monate (1. November 2025 bis 31. Januar 2028).

Dr. Denny Ohnesorge, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (HDH) bewertet die Einigung verhalten positiv:

„Wir stehen immer noch in der größten Wirtschaftskrise seit Beginn der Bundesrepublik und ein Aufatmen ist im Jahr 2026 nicht zu erwarten. Unter diesen Voraussetzungen bewegen sich die vereinbarten Entgelterhöhungen insgesamt in einem herausfordernden Rahmen. Für viele Betriebe ist der Abschluss wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise dennoch eine zusätzliche Belastung. Auch der Termin der Entgelterhöhung schon zum 1. Juni 2026 setzt die Unternehmen weiter unter Druck.“

In den kommenden Tagen und Wochen stehen weitere Verhandlungsrunden in den übrigen Tarifgebieten an. In Bayern findet die dritte Verhandlungsrunde am 20. Januar statt. Am 22. Januar folgen Niedersachsen und Bremen.


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