HDH

Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF)

„Neuem Gebäudemodernisierungsgesetz fehlt es an Klarheit für den Neubau“



25.02.2026

Weitere Infos:
Fabian Tews
f.tews@fertigbau.de



Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH)
Chausseestr. 99
10115 Berlin
Deutschland

Tel. +49 160 970 293 62
presse@holzindustrie.de
www.holzindustrie.de

Downloads:

Bad Honnef. Nach langen Verhandlungen hat die Bundesregierung jetzt Eckpunkte für das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vorgelegt. Insbesondere soll die viel diskutierte Vorgabe der ehemaligen „Ampel-Regierung“, wonach neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, entfallen. „Die Fertigbau-Branche begrüßt das politische Signal für mehr Technologieoffenheit, zugleich stehen wir als Pionier für nachhaltiges Bauen weiter für die konsequente Nutzung erneuerbarer Energien. Auch deshalb fehlt es dem Eckpunktepapier an Klarheit für den Neubau“, sagt Mathias Schäfer, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).

 

„Laut der Europäischen Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) dürfen neue Gebäude in Europa ab 2030 keine Emissionen aus fossilen Brennstoffen mehr verursachen. Daher muss die Bundesregierung jetzt klar benennen, was ein zukunftssicherer Gebäudebestand leisten soll – und zwar technisch, wirtschaftlich und über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Ein resilienter Neubau ist Teil der Lösung, dafür erwarten wir Rahmenbedingungen, die Neubau und Wohneigentum auch über 2030 hinaus wirtschaftlich sichern. Es muss für Bauherren verlässlich planbar sein, in die eigenen vier Wände zu investieren und dabei Emissionen einzusparen. Wer sich für nachhaltiges Bauen etwa in Holz-Fertigbauweise entscheidet, sollte gefördert und nicht durch noch mehr Bürokratie und zusätzliche Kosten ausgebremst werden“, so Schäfer. Das serielle und modulare Bauen biete dafür bereits große Potenziale, die allerdings aufgrund regulatorischer Hindernisse noch zu wenig ausgeschöpft würden.

 

Der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) mit Sitz in Bad Honnef bei Bonn und einer Repräsentanz in Berlin-Mitte besteht seit 1961. Er ist der Zusammenschluss von rund 50 führenden industriellen Herstellern von Häusern in Holz-Fertigbauweise. Zudem sind dem BDF über 120 Zulieferer und Partner des Industriezweigs als fördernde Mitglieder verbunden. Der Verband ist Interessenvertretung sowie Bindeglied zwischen Unternehmen, Kunden, Bauinteressierten und öffentlichen Institutionen. Er betreibt die sechs FertighausWelten in Nürnberg, Günzburg, Köln, Wuppertal, Hannover und im Schwarzwald.

Weitere Informationen unter www.fertigbau.de und www.fertighauswelt.de


Weitere Infos:
Fabian Tews
f.tews@fertigbau.de



Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH)
Chausseestr. 99
10115 Berlin
Deutschland

Tel. +49 160 970 293 62
presse@holzindustrie.de
www.holzindustrie.de

Downloads: